Wissenswertes

FAQ

Wie funktioniert ein Wasserenthärter?

Das Wasser strömt von oben nach unten durch einen Behälter, der ein Kationenaustauscherharz enthält. In diesem werden vorwiegend die Ca2+- und Mg2+-Ionen gegen eine aquivalente Menge Na+-Ionen getauscht. Das enthärtete Wasser enthält nun entsprechend mehr Na+- und fast keine Ca2+- und Mg2+-Ionen. Alle übrigen Ionen verbleiben im Wasser. Die Regenerierung des erschöpften Kationenaustauschersharzes erfolgt mit einer 8-12% NaCl-Lösung (Regeneriersalz). Geschirrspüler sind mit solchen Kationentauschern ausgestattet. Das in Geschirrspüler einzufüllende Salz dient also der Regeneration des eingebauten Kationenaustauscherharzes. Bei Enthärtungsanlagen erfolgt die Regeneration oft automatisch, in festen Zeitintervallen, abhängig von der Menge des verbrauchten Wassers oder von der Qualität des aufbereiteten Wassers. Da während der Regeneration bei einer Einzelanlage (ein Behälter) kein enthärtetes Wasser zur Verfügung steht, müssen für die kontinuierliche Versorgung mit enthärtetem Wasser sogenannte Doppelanlagen vorgesehen werden. Da in enthärtetem Wasser keine Ca-Ionen mehr vorhanden sind, besitzt dieses eine deutlich erhöhte Korrosionsneigung. Diese Salzanlagen müssen regelmäßig technisch gewartet werden. Die Leistungsfähigkeit des Ionentauscherharzes ist begrenzt. Das Ionentauscherharz in der Salzanlage muss - je nach Wasserverbrauch - alle ein bis zwei Wochen mit Salz regeneriert werden. Das dabei erzeugte Salzwasser gelangt in die Abwasserkanäle und belastet so die biologisch arbeitenden Kläranlagen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Enth%C3%A4rtung

Wie funktioniert der maicat® -Kalkschutz?

Die maicat® - Kalkschutzgeräte arbeiten nach dem Prinzip der Impfkristallbildung. Die Schutzwirkung wird mittels vom Gerät erzeugter mikroskopisch kleiner Impfkristalle erzielt, an die sich die Härtebildner im Wasser beim Einstellen des Kalk-Kohlensäure Gleichgewichts bevorzugt anlagern. Die Härtebildner verbleiben im Trinkwasser. Eine Enthärtung findet beim maicat® - Kalkschutz nahezu nicht statt. Der mit diesem natürlichen Verfahren auskristallisierte Kalk kann sich nicht mehr an Oberflächen anhaften sondern wird mit dem Trinkwasser aus der Installation ins Abwasser ausgespült. Das Verfahren ist in den Bereich der Biotechnologie einzuordnen. Es nutzt, die aus der Natur bekannte Techniken der gezielten Biomineralisation (z.B. bei Perlen, Perlmutt und Muscheln) mittels Impfkristallisation. Die Studie des DVGW vom Januar 2003 über Trinkwasseraufbereiter zur Vermeidung der Kalkbildung bestätigt die Wirksamkeit dieser Verfahren. Zitat: „In Ausführung der durchgeführten Recherche ist festzustellen, dass als wesentliches Wirkprinzip der auf dem Markt verfügbaren alternativen Anlagen zur Vermeidung bzw. Verminderung der Steinbildung heute die Erzeugung von Kristallkeimen im Wasserkörper angesehen wird.“ Biologischer Kalkschutz mit Impfkristallisation ist eine heute anerkannte Wasserbehandlung. Die Wirkverfahren, die auf Basis der Impfkristallisation arbeiten, erfüllen die Anforderungen an die „Allgemeinen Regeln der Technik“. Es ist seit 2012 in der neuen EU-Norm DIN EN 1988-200 – Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen – Ziff. 12.7 festgeschrieben, dass Kalkschutzgeräte mit Impfkristallisation dem Stand der Technik entsprechen und damit für die Anwendung in Trinkwasserinstallationen zugelassen sind. Die kontrollierte Produktion des maicat® - Wirkstoffes und die Fertigung der maicat® - Kalkschutzgeräte erfolgt in Deutschland. Der Herstellbetrieb ist zertifiziert nach ZERT DIN EN ISO 9001-2015, Zertifikat Nr. SQ-9001CU0096 des DVGW Cert. Die Herstellung erfolgt auf Basis eines geheimen Familienrezeptes und einer Produktionserfahrung von über fünfzehn Jahren. Dabei werden die wissenschaftlichen Grundlagen und Erfahrungen umgesetzt, die bei der Perlenzucht angewandt werden. Im Gegensatz zur Perlenzucht wird bei dem maicat® - Wirkstoff die äußere Perlenschicht nicht mit Prismenkristallen sondern mit Impfkristallen belegt. Diese Kristalle werden nach einem eigenen Verfahren vorher selber gezüchtet und bei der Herstellung auf der Oberfläche des maicat® - Wirkstoffes fest verankert. Die mit dem maicat® - Verfahren auskristallisierten Impfkristalle aus Calcit bilden die Grundlage für eine Schutzschichtbildung mittels Ionenbindung auf den metallischen Rohroberflächen auf der Innenseite. Dabei handelt es sich nicht um eine Anhaftung von Mineralkristallen in Form einer zunehmenden Verkalkung. In der Praxis wird beobachtet, dass die durch den maicat® - Kalkschutz gebildeten Impfkristalle in der Installation anhaftende alte Verkalkungen in einem sanften Prozess durch Umkristallisation an der Grenzschicht an sich binden und mitführen. Damit ist eine Sanierung alter Installationen und Boiler über einen Zeitraum von ca. sechs Monaten möglich.

Bleibt durch den Einsatz von maicat® -Kalkschutz die Wasserqualität erhalten?

Ja, voll und ganz ! maicat® - Kalkschutz fügt dem Trinkwasser nichts zu und entzieht dem Wasser auch keine Inhaltsstoffe. maicat® - Kalkschutz entfernt den Kalk nicht aus dem Wasser, sondern wandelt den Kalk nur um von gelöst in die Form kleiner ausgewachsener Impfkristalle, die mit dem Wasser in Schwebe mitströmen. Diese Impfkristalle können sich nicht mehr hartnäckig an Oberflächen festsetzen. Die Leitfähigkeit und der neutrale pH-Wert bleiben nach der Behandlung mit maicat® - Kalkschutz unverändert erhalten. Das Wasser wird nicht korrosionsfördernd durch Minderung des pH-Wertes.

Muss ich meine Haushalts-Kaffeemaschine jetzt nicht mehr entkalken?

Die Antwort hängt davon ab, ob die Heizstäbe Ihrer Kaffeemaschine nach dem Durchfluss des Wassers in den Glasbehälter automatisch abschalten oder nicht. Um dies festzustellen, empfehlen wir Ihnen den folgenden Test: Lassen Sie die Maschine nach dem Kaffeekochen weiterhin eingeschaltet, auch wenn Sie den Kaffeetopf für Ihre kleine Kaffeepause von der Maschine genommen haben. Schütten Sie nach ca. drei Minuten ein wenig Wasser in den Kaltwasser-Vorratsbehälter nachdem Sie vorher ein Auffanggefäß unter den Heißwasseraustritt auf die warme Platte gestellt haben. Fall 1: Das Wasser verdampft mit Zischen sofort vollständig in den Behälter. Sie haben einen Maschinentyp, bei dem die Heizstäbe weiter heizen, solange die Maschine für die Warmhalteplatte eingeschaltet ist, obwohl dass Wasser durchgelaufen ist. In diesem Falle sollten Sie Ihre Kaffeemaschine weiterhin regelmäßig – wenn auch mit doppelt oder dreifachem Zeitabstand als bisher – entkalken. Die Impfkristalle haben sich nach Austrocknung des Wassers wegen der hohen Heiztemperaturen >140°C an den Heizstäben im trockenen Zustand von Calcit in Argonit umwandelt und können danach festbrennen. An dieser Stelle hilft unser Verfahren nicht, wenn Sie nicht sofort die Maschine ausschalten, um die Überhitzung zu verhindern. Fall 2: Es verdampft kein Wasser mit hörbarem Zischen. Sie haben eine hochwertige Kaffeemaschine. Die Wärmetauscher schalten nach dem vollständigen Durchlauf des Kaffeewassers automatisch ab. Es bleibt nur noch die Warmhalteplatte eingeschaltet. Sie brauchen nur selten zu entkalken, da Kalk und Magnesium nur eine hauchdünne Schutzschicht auf den Heizstäben bilden und durch Überhitzung sich nicht umwandeln in Argonit.

Weißer Kalkstaub bildet sich an Fliesen, Armaturen und Duschwänden. Was kann ich dagegen tun?

Die maicat® - Kalkschutz Geräte arbeiten nach dem Prinzip der Impfkristallbildung. Wenn das Wasser, in dem die Kristalle nach wie vor enthalten sind, verdunstet, bleiben die Kristalle wie Puderzucker auf der Oberfläche liegen. Sie haften nicht fest an den Oberflächen an. Fliesen, Armaturen und Duschwände einfach mit einem feuchten Tuch ohne besondere säurehaltige Lösungsmittel abwischen, wie man sonst auch den Staub von Zeit zu Zeit abwischt. Dies gilt vor allem dann, wenn das Badezimmer nur gelegentlich benutzt wird und alter Kalkstaub nicht durch regelmäßige Benutzung ohnehin mit Frischwasser abgetragen wird. maicat® - KalkschutzGeräte ersparen nicht die regelmäßige Reinigung von Küche und Bad. Eine regelmäßige Reinigung mit normalen sanften Haushaltsreinigern schafft Abhilfe. Bei unregelmäßiger Reinigung kann sich der auf den Oberflächen liegende Kalkstaub mit anderen Schmutzpartikeln, wie zum Beispiel Haarspray- und Deodorantrückständen sowie Nikotin verbinden. Es bildet sich damit eine hartnäckiger anhaftende Schmutzschicht und keine Verkalkung. Diese Schicht besteht dann zwar auch aus Kalk aber überwiegend aus anderen haftfähigen Partikeln, die mit regelmäßiger Reinigung entfernt werden müssen. Bei einem Anteil von sog. Nichtcarbonathärte von >15% an der Gesamthärte haben Sie im Rohwasser so viel andere Salze, dass sich das sichtbar als weiße fest anhaftende Ablagerung darstellt. Das sind meistens ungleichmäßige Ringe, die in der Mitte sauber sind. Dagegen wirkt maicat® nicht. Es gibt außer dem Osmoseverfahren kein Mittel, Salze aus dem Rohwasser zu entfernen. Wir können Sie zu dem Thema gern

Ich habe manchmal das Gefühl, dass der Wasserdruck eher schlechter als besser wird. Kann das sein?

Nach dem Einbau des maicat® - Kalkschutz Gerätes bleiben Perlatoren und Duschköpfe frei, wenn die Sanierungsphase abgeschlossen ist. Unmittelbar nach dem Einbau des neuen maicat® - Kalkschutz Gerätes in alte Installationen kann es zu Verstopfungen der alten Perlatoren und den Filtersieben zwischen Duschkopf und Flexschlauch kommen. Der Grund hierfür ist der erhöhte Abtrag von alten Kalk- und Korrosionspartikeln in den ersten Monaten, die von den feinen Sieben in den Perlatoren und in der Duscharmatur je nach Maschenseite zurückgehalten werden können. In diesen Fällen sollten Sie regelmäßig die Perlatoren bzw. Siebe abschrauben und kurz ausspülen. Sie stellen dann selber fest, dass nach einigen Monaten dieser Zustand nachlässt, weil die Sanierung dem Ende zugeht. Das maicat® - Kalkschutz Gerät verhindert nicht das Eindringen von abgelösten Rost-, Sand-, Metall- und Hanfteilchen, die durch das öffentliche Versorgungsnetz in das hauseigene Rohrsystem eingetragen werden können. In diesem Fall empfiehlt sich die Installation eines Schutzfilters hinter dem Wasserzähler, wie es nach der technischen Regel DIN EN 1988-200 ohnehin für alle Haushalte vorgeschrieben ist.

Kann ich das Trinkwasser, das durch den Kalkschutz-Effekt den Kalk dauerhaft in kristalliner Form mit sich führt, weiterhin unbedenklich trinken?

Sie können das mit maicat® behandelte Trinkwasser unbedenklich zu sich nehmen und zur Zubereitung von Speisen nutzen. Wenn Sie das Wasser auf die eine oder andere Weise zu sich nehmen, passiert mit den Impfkristallen Folgendes: Säuren sind ein Mittel zur Auflösung fester Kalkpartikel und –kristalle. Dies ist der Vorgang, der beim Einnehmen fester Kalk- und Magnesiumtabletten aus Apotheken im Magen und Verdauungstrakt auch abläuft. Die im Magen befindlichen Verdauungssäfte enthalten Salzsäure. Damit werden im Magen alle Kalkkristalle in Lösung gebracht und können anschließend die Membranen unseres Verdauungstraktes auf natürlichem Wege passieren. Der Kalk steht danach in gelöster Form dem Stoffwechsel zur Verfügung. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung ist völlig ausgeschlossen. Das maicat® - KalkschutzVerfahren bewahrt vielmehr alle im Trinkwasser enthaltenen Mineralien, die für den Stoffwechsel so wichtig sind.